20.03.22 um 17 UHR: Essentials mit Britta Schönbrunn Den Körper nach Hause bringen

Coming home again in/through our bodies in sensitive dialogues

Achtsam und neugierig widmen wir uns in diesen Stunden, nach langer Pause Essentials einigen Grundprinzipien der Contact Improvisation. Wir wecken die Aktionen von: rolling -rollen, pushing – drücken, pulling -ziehen, sliding – gleiten und das physische Spiel von Gewicht geben und Gewicht nehmen, und sensibilisieren unsere kinästhetische Wahrnehmung.

Der Boden ist unser erster Partner. Von da aus beginnen wir den Kontakt mit uns, bewegen uns vom Zentrum zum Außen und lassen uns vom Bewegungsfluss KRAFTVOLL UND MIT LEICHTIGKEIT tragen, mit Mut auf das UnGewohnte.

Wir geniessen unser DaSein- im TANZ, im Berühren und Berührt werden, manchmal sanft oder stark, wild oder ruhig, überraschend oder ganz offensichtlich, als würden wir in das uns Gewohnte eintauchen. Wir erleben unsere Körper und seine Kreativität in einer Lebendigkeit durch eine sinnliche und kinästhetische Erfahrung, jede*r im eigenen Tempo!

Britta Schönbrunn

Master of Arts (M.A.)
Dozentin für somatische und zeitgenössische Tanz- Techniken, Diplom Yogalehrerin
Tanz Performance

Kantstrasse 3
60316 Frankfurt am Main
01749364831

Brittas Lebenslauf

Britta Schönbrunn ist freischaffende Tänzerin und in den Bereichen Performance, Improvisation, ContactImprovisation und Kulturelle Bildung tätig. Ihre Hingabe zu Yoga, als eine wirksame Praxis, im Wechselspiel von Balancen, lässt sich in ihrem Unterricht und ihrer künstleriscen Arbeit wiederfinden.

Der Körper, den sie als „responsive body“ einsetzt, ist ständig in Resonanz mit seiner Umgebung, rezeptiv/aktiv/partizipativ. Sie ist daran interessiert, verschiedene Arten von Wahrnehmungen zu erforschen, insbesondere die kinästhetische und phänomenologische als Werkzeuge, um Entscheidungen in Vermittlungs- und künstlerischen Prozessen zu treffen. Ein Schlüsselelement ist das Horchen auf den Körper, das Vertrauen in sein Wissen und seine Weisheit. Ziel ist es, das individuelle Bewegungspotential zu wecken.

Britta tanzte in Produktionen internationaler Choreographen wie z.B. Jean Curran, Heidi Latsky, Anna Huber, Christoph Winkler, Ingo Reulecke, Robert Wilson. Interdisziplinäre Projekte mit bildenden Künstlern und Musikern realisierte sie vor allem in Europa/USA/Japan/Russland. Als Dozentin für somatische und zeitgenössische Tanztechniken arbeitete sie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin,  dem Duncan Conservatoire Prag, der Akademie für Darstellende Kunst Ludwigsburg und derzeit an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Hier erhielt sie 2017 ihren Master of Arts in zeitgenössischer Tanzvermittlung, MA CoDE.

Seit 2006 engagiert sie sich in interdisziplinären Kulturprojekten für junge Generationen im Rahmen von Kita und Schule: zuletzt als Künstlerin und Coach im drei Jahres Projekt „ALL OUR FUTURES“ am Schauspiel Frankfurt.

In Zeiten von Corona beschäftigte sich Britta mit dem Thema „Körper- und Naturverständnis“ in verschiedenen Formaten mit unterschiedlichen Zielgruppen. Sie fokussierte auf die Fragen: Wie spürt der Körper über fühlendes Bewegen unbekannte Terrains auf, justiert und orientiert sich neu, in Zeiten in denen gewohnte Strukturen auf-und auseinander brechen? Was fordert der jeweilige Ort, der Naturraum von einem sich bewegenden Körper?

 Gefördert von der Hessischen Kulturstiftung, Dis-Tanz-Solo, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und dem Residenzprogramm der Tanzplattform Rhein-Main.